
|
|

GRENZFALL - NORBERT ENKER IN HAMBURG
GRENZFALL – Eine fotografische Spurensicherung von Norbert Enker wird in der aplanat Galerie für Fotografie gezeigt.
13. November 2009 - 16. Januar 2010
Eröffnung ist am 12. November
aplanat Galerie für Fotografie
Lippmannstr. 69-71 (Hinterhof)
22769 Hamburg
T +49.(0)40.43 18 48 00
F +49.(0)40.40 18 68 30
aplanat Galerie für Fotografie: www.aplanat.de
Norbert Enker bei laif: Norbert Enker
Der Grenzfall von Norbert Enker bei laif: Grenzfall
Eines der monströsesten Bauwerke deutscher Geschichte gibt es nicht mehr : Die Mauer. So fassungslos man damals ihrer Errichtung gegenüberstand, so ungläubig war man Zeuge ihres Verschwindens. Sie musste nicht die ihr prophezeiten hundert Jahre stehen. Die Berliner Mauer, diese Demarkationslinie zwischen zwei politischen Systemen inmitten einer Stadt, war plötzlich ohne größere Probleme zu überwinden.
Sehr schnell war die Mauer, einmal zum Sturz freigegeben, zum Objekt marktwirtschaftlichen Geschäftsgeistes und folkloristischen Interesses geworden. Eine Flut von Touristen ergoss sich über den ehemaligen Todesstreifen. Der Handel mit Mauer-Souvenirs florierte. Man erwarb ein Stückchen des ‘antifaschistischen Schutzwalls’ und trug so ein originales Stück deutscher Geschichte nach Hause.
Ein riesiges Bebauungsgebiet quer durch Berlin war entstanden, offen für behutsame Stadtplanung, brutale Spekulation und weitsichtige Konzernstrategien gleichermaßen. Es war abzusehen, dass die Mauer, das Symbol deutsch-deutscher Trennung sehr bald nur noch Geschichte sein würde, deren (sichtbare) Spuren sicher in wenigen Jahren getilgt sein würden.
Um den Prozess der Vernarbung dieser geschichtlichen Wunde aufzuzeichnen hat Norbert Enker von Dezember 1989 bis März 1992 die Veränderungen im Grenzgebiet fotografisch dokumentiert.
Einen Pressetext stellen wir auf Anfrage zur Verfügung.
|
|
|
|
| |
|
|
| |
|
|
| |
|
|
| |
|
|
| |
|
|
| |
|
|
|